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Licht und lebende Organismen: therapeutische Wechselwirkungen

Seit dem Altertum nutzt der Mensch das Sonnenlicht als Therapieform. Mit dem Aufkommen von künstlichem Licht, insbesondere von Lasern und Leuchtdioden (LEDs), haben sich die medizinischen Anwendungen des Lichts erheblich weiterentwickelt, da es nun möglich ist, die Wechselwirkung zwischen bestimmten Wellenlängen und biologischen Systemen zu untersuchen. Licht ist nicht gleich Licht: Der „sichtbare“ Teil des elektromagnetischen Spektrums besteht aus verschiedenen Wellenlängen, die sich durch spezifische Energien und Frequenzen auszeichnen und unterschiedliche biologische Wirkungen auf lebende Organismen haben.

In den letzten Jahren haben italienische und internationale Forschungseinrichtungen, die auf dem Gebiet der Photonik tätig sind, in Zusammenarbeit mit EmoLED entdeckt, dass bestimmte Wellenlängen des sichtbaren Lichtspektrums im blauen Bereich (410-430 nm) verschiedene biologische Faktoren modulieren können, die an der Heilung des Hautgewebes beteiligt sind, und so ein positives Ergebnis fördern.

Die Heilung einer Wunde ist ein komplexer physiologischer Prozess, der in der Mehrzahl der Fälle innerhalb von vier Wochen abgeschlossen ist. Beeinträchtigte Gesundheitszustände können zum Entstehen von Wunden führen, bei denen sich der Heilungsprozess verzögert oder nie vollständig abgeschlossen wird. Diese Wunden können somit als „chronisch“ definiert werden und stellen weltweit ein ernstes medizinisches Problem dar, das die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigt und hohe soziale Kosten verursacht. Die Verfügbarkeit neuer Therapien, die den Heilungsprozess einer schwierigen Wunde stimulieren können, sollte daher eine medizinische und gesundheitspolitische Priorität sein.